Schuppenflechte – Trockene Haut nachhaltig bekämpfen

Schuppenflechte – Trockene Haut nachhaltig bekämpfen

Die chronische Krankheit verläuft in verschiedenen Phasen, dabei gibt es sowohl akute Schübe wie auch fast symptomfreie Zeitfenster. Typ 1 tritt in der Regel vor dem 40. Lebensjahr auf, Typ 2 kommt in der zweiten Lebenshälfte zum Tragen und verläuft oft etwas milder. Psoriasis bei Kindern ist eher selten, vielmehr kommt es zu Neurodermitis.

Die Krankheit geht oftmals mit Begleiterkrankungen einher, welche den Leidensdruck zusätzlich verstärken, beispielsweise Darmerkrankungen oder Übergewicht sowie Bluthochdruck, Arterienverkalkung, Verfettung der Leber oder Diabetes. Zudem sind weitere Veränderungen, beispielsweise im Bauchnabel oder im Gehörgang, möglich. Am meisten betroffen sind Stellen, welche viel zur Dehnung kommen, grundsätzlich ist aber jede Hautpartie betroffen, so auch die Nägel oder die Kopfhaut. Psoriasis beschleunigt die Erneuerung der Haut, es kommt zum Stau der abgestorbenen Zellen.

Ursachen

Vermutlich ist der Hauptauslöser ein Problem im Immunsystem, sodass sich dieses gegen den Körper richtet. In der Folge kommt es in den Immunzellen zu Entzündung, welche wiederum zu einem schnellen und unkontrollierbaren Wachstum der Hautzellen führen. Die Zellen von der obersten Hautschicht gelangen bis zu siebenmal schneller an die Oberfläche als bei nicht betroffenen Menschen. Die Erneuerung der oberen Hautschicht benötigt normalerweise achtundzwanzig Tage, durch einen Schub dauert die Erneuerung drei bis sechs Tage, sodass die Oberhaut keine Möglichkeit hat, abzuschuppen. Eine weitere Ursache ist eine zu trockene Haut. Weitere Gründe finden sich in den Genen, Nikotin- und Alkoholgenuss, Übergewicht, enge Kleidung, Hautverletzungen, Infektionen, hormonelle Schwankungen sowie Umwelteinflüsse und Medikamente. Nicht selten wird die Autoimmunerkrankung durch Stress ausgelöst.

Symptome

Symptome sind trockene, rissige und entzündete Haut, Juckreiz und je nach Art entzündete Flecken mit Schuppen oder Pusteln.

Diagnose

Die leichte Psoriasis sieht einem Ekzem oder einer Pilzinfektion ähnlich. Eine definitive Diagnose wird mittels einer Blutuntersuchung gestellt; ist diese nicht eindeutig möglich, erfolgt eine Gewebeprobe. Bei einem Verdacht auf Psoriasis Arthritis werden die Gelenke mittels bildgebender Verfahren untersucht.

Die verschiedenen Arten von Schuppenflechte

Bestimmte Formen der Psoriasis weisen unterschiedliche Hautveränderungen auf. Helle und trockene Schuppen treten auf vielen Hautabschnitten sowie auf einer strapazierten und trockenen Kopfhaut auf. Gelbliche und ölige Schuppen entstehen in der Regel aufgrund einer zu hohen Talgproduktion.

Gewöhnliche Psoriasis (Psoriasis vulgaris)

Bei Psoriasis Vulgaris erkrankt die gesamte Haut, nicht betroffenen Hautstellen scheinen nur auf den ersten Blick normal und zeigen die Veränderung unter dem Mikroskop.

Unterarten von der gewöhnlichen Psoriasis

Erythrodermische Psoriasis

Bei dieser Form sind die Schuppen feiner und fettiger, und die ganz Hautoberfläche gerötet, jedoch von anderen Hautentzündungen schwer zu unterscheiden. Zudem ist der Körper ganzflächig betroffen. Diese Form ist extrem belastend für den Körper, insbesondere für das Herz und bedarf einer sofortigen medizinischen Behandlung.

Plaque-Psoriasis

Plaques-Psoriasis bezieht sich auf die Hautveränderungen und beschreibt die leicht fleckenförmige Veränderung des Gewebes, welche von der Umgebung abgegrenzt ist. Die Plaques-Psoriasis kommt normalerweise in den Kniescheiben oder den Ellenbogen vor. Häufig sind die Schuppen in unterschiedlicher Menge am ganzen Körper verteilt, vornehmlich in der Ohrmuschel, der Kopfhaut sowie Hautstellen, welche kontinuierlich mit anderen Flächen der Haut in Berührung kommen. Es handelt sich hierbei um die Form, welche am häufigsten vorkommt.

Psoriasis geographica

Diese Unterart entsteht, wenn die Plaques der Vulgaris-Form aufgrund der Größe und Unregelmäßigkeit mit anderen Plaques zusammenfließen.

Psoriasis guttata

Die Herde dieser Form treten meist plötzlich in Form von Wassertropfen auf und haben die Größe einer Erbse.

Psoriasis inversa

Hierbei kommen die Entzündungsherde vor allem in den Körperfalten vor. Die Form ist selten und eine Diagnose aufgrund der möglicherweise fehlenden Schuppen durch die Feuchtigkeit in den Körperfalten schwierig.

Psoriasis nummularis

Es bilden sich münzgroßer Plaques in runder Form.

Psoriasis punctata

Die Plaques sind nur Punktgroß und finden sich meist am Rumpf.

Psoriasis Arthritis

Jeder dritte bis vierte Betroffene bekommt zusätzlich eine rheumatische Gelenkerkrankung. Die Entzündung der Psoriasis breitet sich auf Gelenke und Sehnen aus. Betroffen sind Zehen oder die Gelenke der Finger sowie Ellbogen, Knie und Wirbelsäule, in der Folge treten Steifigkeit und Schwellungen auf. Anders als bei der rheumatoiden Arthritis treten die Probleme nicht zwingend symmetrisch, sondern einseitig auf. Meist treten die Hautveränderungen nicht gleichzeitig mit den Rheumaschüben, sondern folgen in der Regel einige Zeit später.

Schuppenflechte auf der Kopfhaut (Psoriasis Capitis)

Die Kopfhaut schützt vor äußeren Einflüssen und regelt den Wasser- sowie Temperaturhaushalt. Die Kopfschwarte ist sehr gut durchblutet, sodass bereits kleiner Verletzungen eine starke Blutung auslösen können. Die Regeneration der obersten Kopfhautschicht ist ein kontinuierlicher Prozess. Die klassischen und stark geröteten Entzündungen sind auf der Kopfhaut normalerweise aufgrund der Haare nicht sichtbar. Der auffälligste Hinweis sind die abfallenden Schuppen, welche sich im Haar oder auf den Schultern verteilen. Die Grenze findet sich meist parallel zum Haaransatz.

Psoriasis pustulosa

Bei dieser Art von Psoriasis kommt es normalerweise nicht zu einer Schuppenbildung, sondern zu oberflächlichen und nicht infektiösen Pusteln, welche mit eitriger Flüssigkeit gefüllt sind. Es besteht keine Ansteckungsgefahr. Betroffen sind in der Regel die Füße und Hände. Bei dieser Art von Psoriasis erfolgen besonders schwere Schübe, welche mit sehr hohem Fieber, Schüttelfrost und Gliederschmerzen begleitet sind. Bleibt diese Art unbehandelt, treten in kurzer Zeit (Stunden oder Tage) erneut Schübe auf, welche den Körper enorm anstrengen und den Herz-Kreislauf angreifen.

Nagel-Psoriasis

Am stärksten stritt die Nagel Psoriasis bei einer Psoriasis Arthritis auf.
Die Tüpfelnägel sind die häufigste Form bei der Nagel-Psoriasis und zeigt sich mit vielen, punktförmige Ausbuchtungen in der Größe eines Stecknadelkopfes.
Der psoriatische Ölfleck entsteht durch die Entzündung des Nagelbetts und zeigt sich in Form von braun-gelben und stark umringten Flecken unter dem Nagel. Der schwerste Verlauf in diesem Bereich sind die Krümelnägel: Die Nägel können sich krümelig werden, brechen oder sich verfärben. Bei starker Schuppenbildung auf der Nagelhaut kann der Nagel herausbrechen, da die Pusteln unter der Nagelplatte nach oben drücken.

Behandlung / Therapie

Psoriasis kann nicht geheilt werden, jedoch lassen sich die Schübe minimieren und die Abheilung beschleunigen. Viele Betroffene sind nach Therapien und einer Ernährungsumstellung nahezu Beschwerdefrei respektive verlieren die Schübe an Häufigkeit.

Behandlung von Schuppenflechte auf der Kopfhaut

Klassische Haarshampoos gegen Schuppen sind nur bedingt geeignet. Eine zeitweilige Besserung ist möglich, jedoch wirken sie bei längerem Einsatz aggressiv, trocknen die Kopfhaut aus und sollten nur über einen kurzen Zeitraum benutzt werden. Die Kopfhaut sollte nicht unnötig durch Haartönungen, Haarspray oder zu heißem Föhnen gereizt werden, um die Beschwerden nicht zu verschlimmern. Zum Kämmen der Haare empfiehlt sich eine Bürste mit Naturborsten.

Ernährung

Frische sowie unverarbeitete Lebensmittel mit einem erhöhten Gehalt an Omega 3 Fettsäuren haben eine entzündungshemmende Wirkung, beispielsweise Gemüse und fettreicher Fisch.
Maßgeblich zur Linderung tragen eine entzündungsarme Ernährung und nicht zu viel Fleisch sowie das Vermeiden von Übergewicht bei. Überflüssiges Bauchfett generiert Entzündungen und begünstigt die Psoriasis.

Phytotherapie mit Kräutern

Eine Entgiftung der Leber mit Löwenzahn- oder Brennsesseltee aufgrund von Medikamenteneinnahme ist durchaus sinnvoll. Weißdornentee stärkt das Herz, Teufelskralle oder Weidenrinde können zur Linderung von Gelenkschmerzen beitragen.

Hautpflege bei Psoriasis

Die Pflegemöglichkeiten bei trockener und schuppiger Haut sind sehr vielfältig. Spezielle Pflegemittel gegen wie Salben, Shampoos und Badezusätze enthalten unter anderem die Harnstoffe sowie Milch- und Salicylsäure. Diverse Hausmittel sowie genügend Flüssigkeiten sorgen ebenfalls für ein gesünderes Hautbild.

Medikamente

Medikamente sind zuweilen unumgänglich, eine Basismedikation verhindert, dass das Immunsystem die körpereigenen Strukturen angreift. Trotzdem sollte, wenn möglich, auf eine längere oder gar kontinuierliche Anwendung von Medikamenten, aufgrund der nicht zu unterschätzenden Nebenwirkungen, verzichtet oder Alternativen dazu gesucht werden.

Psychische Auswirkungen

Psychische Schwierigkeiten können durchaus für den Ausbruch der Schuppenflechte auf der Kopfhaut oder anderen Körperstellen verantwortlich sein. Ein Leben mit Schuppenflechte bedeutet Einschränkungen. Kommen soziale Probleme hinzu, kann sich Stress entwickeln, was zur Begünstigung der Krankheit führt. Es konnte nachgewiesen werden, dass Emotionen und das physische Befinden einen entscheidenden Einfluss auf die Auslösung der Schübe und den Schweregrad einnehmen.

 

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